Aktuelles:
100-jähriges Jubiläum der Feuerwehr Siems

Die Feuerwehr Siems feierte am 27. Juni 2026 ihr 100. Jubiläum mit einem großen Blaulichttag im Brügmanngarten Travemünde. Bei der Veranstaltung nahmen unzählige Fahrzeuge der freiwilligen Feuerwehren aus der Umgebung teil. Die Mitglieder der Wehren waren trotz der sehr sommerlichen Temperaturen jederzeit mit hohem Engagement bereit, Einblicke in Ihre Arbeit zu gewähren und Fragen kompetent zu beantworten.
Zur Besichtigung standen diverse Einsatzfahrzeuge unterschiedlicher Typen und Baujahre inkl. moderner Spezialtechnik (Drohnen, Taucher etc.). Auch für die jüngsten Besucher war die Veranstaltung ein tolles Abenteuer. In einem eigens eingerichteten Kinderspielbereich konnten sich die kleinen Nachwuchskräfte richtig austoben. Mit verschiedenen Spielen rund um das Thema Retten, Helfen und Feuerwehr wurde für jede Menge Spaß gesorgt.
Parallel lief der Festakt zum 100-jährigen Jubiläum an diesem auch der Lübecker Bürgermeister Jan Lindenau teilnahm.
Auch drei Mitglieder der Lübecker AfD Fraktion waren vor Ort, um den freiwilligen Kräften Dank und Respekt entgegen zu bringen. Dazu unser sicherheitspolitischer Sprecher BM Markus Stappen: „Alle Sicherheitskräfte stellen eine wichtige Säule unserer Gesellschaft dar. Diese sind 24/7 im Einsatz. Diese Anstrengung kann man nicht oft genug würdigen. Im Besonderen bei freiwilligen Kräften, die in ihrer Freizeit einen wichtigen Beitrag für die Gemeinschaft leisten. Die AfD Fraktion Lübeck sagt: Danke!“

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Projekt Neubau Feuerwehr – 2. Teil
In der letzten Bürgerschaftssitzung am 25.06.2026 vor der Sommerpause wurde endlich durch eine Mehrheit die Weiterführung des Projekts zum Neubau der Feuerwache 2 mit integrierter Leitstelle für Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz am Standort der Welsbachstraße 2 beschlossen. Wir berichteten bereits darüber. (Projekt Neubau Feuerwehr)
Auch, wenn sich SPD und die Koalition aus CDU, FDP und Grünen als Heilsbringer darstellten, muss an der Stelle gesagt werden, dass genau diese Parteien den Neubau über Monate blockierten. Als Begründung wurden immer wieder die hohen Kosten von geschätzten 135 Millionen Euro aufgeführt. Es mag löblich erscheinen, wenn man in Zeiten knapper Kassen Geld sparen möchte. Da gäbe es in Lübeck allerdings zahlreiche andere Projekte, aber nicht bei Sicherheitsorganen. Wissenswert ist auch die Tatsache, dass die Hansestadt Lübeck von den Kosten lediglich ca. 68 Millionen trägt. Die restliche Finanzierung erfolgt über andere Träger.
Daher war es bei einer gesamtheitlichen Betrachtung nicht zielführend zu versuchen die Kosten zu drücken. Im Ergebnis hätte dies nur zu weiteren Verzögerungen geführt. Bei einer Baukostensteigerung von 4,5 % sprechen wir hier von einer jährlichen Steigerung von mindestens 6 Millionen Euro. Darin nicht enthalten wären Kostensteigerungen für Löhne und mögliche zukünftige weltweite Krisen. Wir sehen dies gerade bei Energie- und Produktkosten.
Letztlich konnte eine komplette europaweite Neuausschreibung mit mehreren Jahren Verzögerung und Kosten im 2-stelligen Millionenbereich verhindert werden.
Unsere Feuerwehr muss zukunftsfähig werden, um auch bei zukünftigen Krisen für die Menschen da zu sein. Im Besonderen für Alte und Schwache.
Die Aufgaben des Staates, dazu gehören am Ende auch Städte und Gemeinden, sind der Erhalt der öffentlichen Sicherheit und Ordnung, Erhalt und Ausbau der Infrastruktur und Stärkung des Bildungswesens.
Dies wird zukünftig nur durch eine starke AfD gewährleistet werden.
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Projekt Neubau Feuerwehr

Die AfD-Fraktion in der Lübecker Bürgerschaft unterstützt die Pläne der Hansestadt Lübeck zum Neubau der Lübecker Berufsfeuerwehr, verbunden mit Rettungsdienst und Katastrophenschutz.
Bedauerlich ist selbstverständlich der Ausstieg des Landes Schleswig-Holstein aus der bisherigen Planung, die Feuerwehr und die Landespolizei unter einem Dach zu vereinen. Entsprechend hat die Verwaltung der Hansestadt der Bürgerschaft eine neu erarbeitete Vorlage (VO/2026/14980) ausgearbeitet.
In der Sitzung vom Ausschuss Umwelt, Sicherheit und Ordnung am 21. April 2026 wurde diese von der Mehrheit vertagt.
Unser sicherheitspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion BM Markus Stappen erklärt dazu: „Der Vorlage der Hansestadt wird unsere Fraktion zustimmen. Die durch Vertagungen entstehende Verzögerung sorgt unnötig dafür, dass hier die Kosten Monat für Monat explodieren. Gerade bei der aktuellen Preissteigerung, in erster Linie verursacht durch höhere Energie- und Produktkosten. Bei einer Baukostensteigerung von 4,5 % sprechen wir hier von einer jährlichen Steigerung von mindestens 6 Millionen Euro.“
135 Millionen Euro sind Stand jetzt die Kosten für das Bauvorhaben. Davon würden mit gut der Hälfte die Zahlungen der Krankenkassen für den Rettungsdienst getragen werden. Unsere Hansestadt ist dazu verpflichtet, die Schwerpunkte auf die Sicherheit für unsere Bürgerinnen und Bürger zu richten. Dazu gehört unter anderem der Katastrophenschutz, der zwar Ländersache ist, aber die Umsetzung in der Verantwortung der Kommune liegt.
Verzögerungen bergen aber nicht nur das steigende Kostenrisiko. Dazu weiter Markus Stappen: „Im Falle einer größeren Katastrophe, ein Stromausfall über mehrere Tage beispielsweise, wird durch unnötige Verzögerungen mit Menschenleben gespielt. Das ist unverantwortlich.“


